BitBastelei #272 – Arduino als PIC-Programmiergerät

AVR vs. PIC – früher eine Relegionsfrage der beiden Mikrocontroller-Communities, heute nur noch selten relevant. Es sei denn, man bekommt als AVR-Mensch einen PIC-Controller vor die Nase und hat kein passendes Programiergerät.

Links zum Thema

BitBasics – ESP8266 – 0: Einführung

In dieser Serie werden wir und mit den Grundlagen rund um Arduino und den ESP8266 beschäftigen. Mit dieser Kombination kann man auch als Einsteiger schnell mächtige Mikrocontrollerprojekte umsetzen – egal ob blinkende LED oder IoT-Gerät.

In der Einführung spreche ich kurz über die geplanten Themen und die Unterschiede zwischen dem ESP8266 und den klassischen Arduino-Boards.

Korrekturen

  • 02:05 AVR war die Serie, der Hersteller hieß Atmel

Serie

  • Nächster Teil: folgt

Hardware

Links:

BitBastelei #271 – Lenovo Carbon X1 3rd Scharnier-Reparatur

Knack, krach, wackel. Bei einem älteren Laptop ist der Scharnier gebrochen, der Support hat keine zufriedenstellende Lösung zur Hand. Dann besorgen wir mal Ersatzteile aus feinstem Chinesium und schauen, was wir so ausrichten können.

BitBastelei #270 – Lii-500 Batterieladegerät (18650, Ni-HM, etc)

Ich nutze häufig Li-Ion-Akkus der Bauform 18650 – egal ob Eigenbau-Powerbank, Taschenlampe oder mobile Sensoren, die Zellen sind recht praktisch. Viele dieser Zellen sind nicht neu, sondern aus alten Laptop-Akkus entnommen. Dessen Funktion zu testen ist mit dem bisherigen Imax B6 etwas mühsam – die Einstellungen müssen manuell vorgenommen werden, zudem kann immer nur eine Zelle getestet werden. Abhilfe verspricht der Lii-500. Dieser hat 4 unabhängige Schächte und kann Li-Ion und NI-MH-Zellen unabhängig voneinander Laden und Testen. Da ich ihn für grade mal 10€ bei einem Fernost-Shopping-Festival (*) aufgegriffen habe sicher ein Versuch wert.

Korrekturen

  • 07:32 1.3Ah natürlich, nicht mAh

VMWare vCenter Server Appliance mit Proxy aktualisieren

Die Aktualisierung einer VCSA ist eigentlich ja recht einfach: Man geht über den Port 5480 auf das Appliance-Management (aka MUI, VAMI), klickt auf Update und das drunterliegende Linux wird samt aller Programme auf den aktuellen Release aktualisiert. Die Programme kommen dabei direkt von den Updateservern – zumindest wenn man eine direkte Internetverbindung hat. Steht das System in einem Netz, welches keinen direkten Zugang bietet und nicht über einen transparenten Proxy verfügt, lässt die UI die nötige Konfiguration einfach erscheinen: Unter Netzwerk -> Verwalten findet sich ein Menüpunkt “Proxy-Einstellungen”, welcher die direkte Eingabe ermöglicht. Theoretisch.

Die Praxis sieht leider anders aus: Dieses GUI-Element setzt lediglich die Umgebungsvariable http_proxy, welche ausschließlich für unverschlüsselte Verbindungen gültig ist. Da der Update-Download inzwischen per HTTPS läuft wird der Proxy praktisch ignoriert und der Download-Versuch läuft ins Leere. Dieses Problem tritt mindestens zwischen der Version 6.0 und der aktuellen 6.5U1 auf.

Zur Abhilfe muss man selbst Hand anlegen: In der Datei /etc/sysconfig/proxy findet sich neben der, von der GUI bereits gesetzten, Variable HTTP_PROXY auch ein passendes HTTPS_PROXY. Füllt man dies manuell aus ist der Update-Download fehlerfrei möglich. Wer vSAN einsetzt, sollte hier auch gleich noch die lokalen Server als Ausnahme definieren um den VMWare-Bug #2150523 zu umgehen.

Es zeigt sich wie so oft: Der Texteditor ist mächter als die Maus.

Danke an Andrew Richardson/VirtualSlices für das Aufklären des ursprünglichen Fehlers.

BitBastelei #268 – USV Wandlermodul

Da war ja was. Vor langer Zeit hatte ich mal Teile einer defekten Groß-USV anschauen können. Also ziehen wir das Ding nochmal hervor und schauen, was in einem solchen Modul steckt.

Zum Aufbau: Das gezeigte Modul enthält Gleich- und Wechselrichter, PFC, DC-DC-Booster sowie die Ladeelektronik und ist für bis zu 3.5kVA Dauerlast ausgelegt (also 3.5kVA Eingang und 3.5kVA Ausgang). Die USV selbst bestand aus mehreren dieser Module im Hauptgehäuse sowie mehreren Batteriegehäusen. Es handelte sich um ein Doppelwandlersystem mit echtem Sinus.

08:45 Oops, falsche Einblendung
11:35 Ich hab keine Ahnung was ich da rede…

Feinstaubmessung an Neujahr

In der letzten Live-Sendung hatte ich für den Jahreswechsel einen Feinstaubsensor reaktiviert. Die Ergebnisse fallen recht dünn aus: Nicht nur, dass in meiner Nähe ohnehin eher wenig los ist, andauernder Nieselregen hat dieses mal wohl viele Feiernde in die Wohnungen getrieben und die Hinterlassenschaften schnell wieder zu Boden gebracht. Dies würde sich jedenfalls mit meinen Beobachtungen decken: Während man die letzten Jahre nach dem Feuerwerk teils stark eingeschränkte Sicht hatte war dieses mal keine nennenswerte Beeinträchtigung zu sehen.

Zu übersehen ist der Jahreswechsel trotzdem nicht: Wenige Minuten nach Mitternacht verdreifachten sich die Werte für PM2.5 und PM10. Dies stieg weiter an bis gegen 00:35 ein Spitzenwert von 39.5µg/m³ (PM10) bzw. 21.5µg/m³ (PM2.5) zu messen war – das 15-20-fache des Ausgangswertes. Nachdem sich die Lage beruhigte sanken die Werte schnell wieder, blieben jedoch im Schnitt doppelt so hoch wie vor dem Jahreswechsel. Alles Dank des schnellen Abnehmens deutlich unter den relevanten Grenzwerten.
Insgesamt sind die Werte für die Messstelle überschaubar – an trockenen Wintertagen werden durch alte Heizanlagen deutlich höhere Werte erreicht. Schauen wir dann nächstes Jahr nochmal, eventuell ist es dann ja trockener.

Warning: Nerd inside