Archiv der Kategorie: Hardware

Meine kleinen Basteleien

Auf die Größe kommt es an

Das musste natürlich passieren – passend zum Wochenende quittiert das Mainboard meines Hauptrechners den Dienst. OK, Ersatz ist schnell gefunden, mein Laptop hat ähnliche Software und da fast alle Dateien und Konfigurationsdateien im Netz liegen kann ich direkt weitermachen. Aber mal ehrlich – kann man mit einem Laptop anständig arbeiten? Ich auf jeden Fall nicht. Für Zwischendurch lass ich mir Touchpad/Joystick und Extraflachleiseundkleintastatur ja gefallen, aber als Desktopersatz würde das nicht lange durchhalten.

Gesagt getan – Tastatur und Maus umgestöpselt, auch USB-Hubs & Co finden schnell Anschluss. Bleibt nur noch der Monitor. Warum einen 14″(?) TFT mit 1024erAuflösung wenn ein 1280er 19″er auf dem Tisch steht. Das ist aber garnicht so einfach – die Graka des Laptops weigert sich standhaft den internen TFT abzuschalten. Selbst wenn ich per Hotkey den internen TFT ausschalte wird er immernoch von X erkannt und die Auflösung auf 1024 limitiert. Auch von der mergedfb-Funktion des Radeon-Treibers lässt sich die GPU nicht beeindrucken. Inzwischen hab ich den virtuellen Hammer ausgepackt und die BIOS-Werte des Panels per Config überschrieben – hier die xorg.conf.

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Analysten: WLAN wird Ethernet ablösen – ist klar…

Was muss ich da auf Silicon lesen? „Burton Group verkündet das Ende des Ethernet“ – „[…] 802.11n wird voraussichtlich das Ende herkömmlicher Ethernet-Netzwerke einläuten[…]“. Da hat wohl jemand noch nie im Funkloch gesessen oder stundenlang an Empfangsproblemen gewerkelt. Da bleib ich doch bei meinem guten, alten Kabel.

Frische Schaltkreise

Wieder einmal ein Paket – Heute eine Batterie RAM-Bausteine – genauer: 16 Stück. Je 256MB ECC Reg. Und das beste: Diese 4GB passen auch noch in meinen Server. Damit sollte SWAP fürs erste der Vergangenheit angehören. Eingebaut wird aber erst Morgen – heute war ich mehr damit beschäftigt meiner Werkzeugsammlung wenigstens etwas Ordnung zu verpassen – außerdem laufen noch einige OTR-Downloads auf die ich warten muss…

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High-Availability?

Stromausfaelle in Amiland sind ja nichts neues – eine Spannungsschwankung loest eine Explosion in einem Kabelschacht aus und schon war die Leitung weg. Betroffen war auch das Datacenter 365 Main Street, in dem z.B. die Blogsuche Technorati gehosted wird. Sowas ist natuerlich kein Problem – schliesslich hat ja jedes Rechenzentrum die besten USV Anlagen und ein werbewirksamer Dieselgenerator fehlt im erwaehnten Datacenter natuerlich ebenfalls nicht. Dumm nur, wenn durch den Stromausfall ein 45 Minuten andauernder Ausfall entsteht – so lange brauchten die Mitarbeiter um den Generator in Gang zu bringen – dumm gelaufen, die Kunden werden sichs merken…

Gigantisch

Auch ich bin jetzt in der Gigabit-Liga tätig. Zumindest teilweise. Zwischen Server, Workstation und Laptop fließen jetzt beim Kopieren statt bisher 8MB/s satte 40MB/s durchs CAT5e-Kabel. Einziger Engpass: Das 20m AUGNVUNDHV-Kabel (Absolut ungeschirmtes, garantiert nicht verdrilltes und neben der Hauptstromleitung verlegtes Kabel) zu meinen Eltern 2 Stockwerke tiefer. Hier schafft nur mein guter, alter 10MBit-Hub eine stabile Verbindung. Pech gehabt…

Verfunkt…

So, endlich bin ich dazu gekommen mal etwas Ordnung zu schaffen. Unter anderem sollte ein zusätzliches, kabelloses Maus/Tastaturset die wäscheseilänlichen Kabelkonstruktionen überflüssig machen.

Erster Versuch: Ein kabelgebundenes Set und das funkset zusammen an meinem KVM-System. Rien ne va plus – Nichts geht mehr. OK, habe ich irgendwie erwartet.

Zweiter Versuch: Umschalter dazwischen. Manueles Umschalten zwischen beiden Sets. Eigentlich eine sichere Lösung und mit dem schalten könnte ich leben, also geändert. Kabel: OK, Funk: Nichts. Verdammt…

Ein paar Tests später bin ich jetzt etwas schlauer: KVM-System und Funkempfänger brauchen eindeutig zu viel Strom. Jetzt werde ich mich erst mal mit einem Netzteil am KVM versuchen. Passenderweise gehen meine Netzteile alle nur bis 7,5V oder ab 12V – der KVM benötigt 9. Wenn das nichts bringt muss ich wohl einen Strominjektor für den PS/2-Port basteln. Pin 3+4 mit Strom von USB oder ein Netzteil verbunden sollte helfen – mal schauen, ob das ganze dann auch parallel läuft.

Pech gehabt… Sowohl Netzteil am KVM als auch Netzteil an PS/2 zeigen nicht die gewünschte Wirkung. Die Spannung ist zwar in beiden Fällen von 4V auf die benötigten 5V gestiegen, die Tastatur reagiert aber noch immer nicht. Letzte Vermutung wären wohl die Pegel auf der Datenleitung, aber da hört der Bastelspaß auf… Montag nochmal mit einer anderen kabellosten Testen, wenn die funktioniert wird der Händler wohl sein Paket wieder retoure bekommen…

Gedruckte Schaltung?

Da bekommt das Wort „gedruckte Schaltung“ gleich eine ganz neue Bedeutung. Nachdem meine letzte Platine nicht ganz so genau geworden ist habe ich mich an der „Direkt-Toner-Methode“ versucht. Diesmal sieht das ganze schon etwas besser aus – zwar hat es meine Schrift nicht überlebt, das dürfte aber eher auf die Qualität des eingesetzten Druckers zurück zu führen sein.

Bild: http://adlersa.yotaweb.de/gallery2/gallery2/d/4271-2/PICT0354.JPG

Ätzend…

Wie ja schon öfter erwähnt bastel ich momentan wieder mit Elektroteilchen herum. Dabei tut sich zunehmend ein Problem auf – die fertigen Platinen mit Loch- oder Streifenraster gleichen nach umfangreichen Bestückungen eher einem Schlachtfeld als einem Elektronikbauteil. Naja, bei der letzten Bestellung Reichelt hab ich mal spaßeshalber ein Ätzset mitbestellt. Naja, Platinen mit Fotobeschichtung hab ich alle vergeigt (bzw ich bekomms auch nach 40 Min bei 150W nicht wirklich belichtet), aber meine schöne Freihandzeichnung hat überlebt und funktioniert (oh Wunder). OK, kein Kunstwerk und wirklich Freihand, aber erfüllt ihren Zweck…

Bild: http://adlersa.yotaweb.de/gallery2/gallery2/d/4255-2/PICT0322.JPG

/me vs. Embedded

Bild: http://adlersa.yotaweb.de/gallery2/gallery2/d/4169-2/PICT0274.JPGDas Leben ist schon hart. Da arbeitet man täglich an hochkomplexen Systemen und muss an einem WLAN-Router scheitern. „Internet geht erst wenn ich Dasda aussteck und wieder einsteck“ – so die Fehlerbeschreibung zu einem vor Jahren von mir eingerichtetem System. Erster softwareseitiger blick aufs Netz: 2 DHCP-Server?!. Blick auf die Hardware: Original war der Ethernetanschluss von KDG sicher nicht am LAN-Switch angeschlossen. Also KDG wieder brav aufs WAN-Interface verbannen und die Routerconfig nochmal checken. Das Webinterface des Hama-Schmuckstücks verlangt nach Userdaten – der kleine Hinweis dazu: „Default: admin/1234“. Getippt, geahnt – LOGIN INCORRECT. Das auf die Frage nach dem Kennword niemand eine Antwort weiß versteht sich von selbst. Also die Standardprozeduren versucht:

Reset drücken -> LOGIN INCORRECT
Reset 10sec drücken -> LED blinkt – danach LOGIN INCORRECT
Ausstecken-Reset-Einstecken: LOGIN INCORRECT
5Min ohne Saft: LOGIN INCORRECT

Hmpf – Hersteller?

Anleitungsbuc… blatt: 2 Seiten mit Schnittstellenbeschreibungen
Webseite:
pdf: 4 Seiten Anleitung (wow, erweitert!)
zip: tausende Seiten Sourcecode – da such ich ja Tage nach reset

Google? nichts

Passwörter die man so verwendet? sex? liebe? gott? Funktioniert leider nur bei Hackers

Bruteforce? Nach 1000 PWs gibts MAC-Ban

1h später wars mir dann zu dumm. Jetzt trohnt auf dem Platz ein neuer Router – und dessen passwort als TXT in meinem Serviceordner…

*update*

Der heissere Gibt nach… Der nette RTL8186 entschloss sich nach einigen Attacken mit diversen Jumpern doch die Fabrikeinstellungen zu laden. I AM ROOT!

NICHT-Mai-Nacht

Warum NICHT-Mai-Nacht? Weil heute alles anscheinend das Gegenteil tut. RAID-Systeme überschreiben Daten statt sie zu schützen und Backupsoftware lass ich mal ganz außen vor. Nunja, jetzt, nach einem 20h-Arbeitstag läuft zumindest mal das Backup – um 8:00 gehts dann weiter – ach wie freu ich mich drauf. Gn8